Die Regenbogenbrücke ist sicher jedem Tierbesitzer bekannt. Aber für die jenigen, die diesen Begriff noch nicht gehört haben: die Regenbogenbrücke verbindet den Himmel mit der Erde. Wir stellen uns vor, dass unser geliebtes Tier, wenn es für immer auf der Erde eingeschlafen ist, über diese in allen Farben schillernde Brücke in ein Land geht, in dem es immer zu fressen, zu trinken, immer ein warmes Plätzche, keine Krankheiten gibt. Dort werden die alten Tiere jung und sie spielen den ganzen Tag, bis wir sie eines Tages wieder treffen.
Julius
Sein Reisetermin stand schon fest, doch den Rückfall schaffte der kleine, 2 monatige Brackenrüde nicht mehr. Julius, wir hoffen, Du findest einen schönen Platz auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke.
Little Lena
Wir haben uns so auf Dich gefreut, Little Lena! Aber Du konntest nicht mal aufstehen, alle Hilfe hat nichts genützt. Du wolltest nicht leben. Und hast uns nach eine paar Tagen schon verlassen. Wir alle denken an Dich und trauern.
Luise (Liesl)
Deine Mama wurde erschlagen und Du gerettet. Wir waren so glücklich, wie Du Dich auf der Casa Animale entwickelt hast. So plötzlich blieb Dein kleines Herzchen stehen. Wir können es nicht fassen und hoffe, dass es Dir auf der anderen Seite gut geht.
Lotte
Als Deine Schwester Luise starb sind wir mit Dir panisch zum Arzt gerannt - wir wollten Dich nicht auch noch verlieren. Aber ihr beiden wart bei Deiner Mutter und Schwester im Regenbogenland. Mach' es gut, kleine Lotte, wir denken an Dich!
Boris
Da hast Du die weiter Reise von Ungarn zu uns angetreten und wir haben versucht, Dich auf zu päppeln, selbst die kleine Pici hat es geschafft. Aber ausgerechnet Dir ,liebe Sanftpfote, war nur so ein kurzer Aufenthalt bei uns vergönnt. Wir sehen uns wieder auf der anderen Seite der Brücke!
Mami Mami steht stellvertretend für 35 Hunde, die im Tierheim Paks durch mit Rattengift versetzte Fleischstücke Anfang März getötet wurden. Wir haben viele unserer Lieblinge verloren. Es hat uns wieder gezeigt, dass auch ein Tierheim kein sicherer Ort in Ungarn ist und unsere Hilfe aus Deutschland für die armen Fellgesichter überlebenswichtig ist.
Sam
Hundeopa Sam wurde mit der Casa an Sabine 'vererbt' und mitadoptiert er war der erste Gnadenbrothund der Casa Animale und durfte seine letzten Tage noch dort verbringen, wo er aufgewachsen ist und immer gelebt hat. Leider ging es dann ganz schnell und bevor der liebe Junge erstickt wäre, entschied sich Sabine ihm zu helfen und stand ihm auch in den letzten Minuten bei. Sam wir werden immer an Dich denken!
Jack
Mit seinen Geschwistern kam der liebe Bub nach Deutschland, wo sich ein Abzess an seinem Hals entwickelte, evtl. von einem Stich. Das schwächte den kleinen Kerl so sehr, dass er nach einer Woche in stationär zur Behandlung musste und kurz drauf stab.
Beni
Es sind die schrecklichen Momente eines Tierschützers. Wir haben Beni aus der Tötung Jaszbereny geholt, der einäugige, 3 monatige Junge tat uns so leid. Schon am Folgetag brach er zusammen und wir fuhren in die Universitätsklinik. Nach 4 Tagen Kampf starb der kleine Mann. Es ist so schrecklich!
Filou
Auch Filou kam aus der Tötungsstation Jaszbereny und hatte schon fast einen Endplatz - doch als es Beni sehr schlecht ging, zeigten sich auch bei ihm Krankheitszeichen. Einen Tag nach Beni verließ auch Filou uns. Der arme Wurm hatte in seinem kurzen Welpendasein so wenig Liebe bekommen. Wie ungerecht!
Richy
ca. 7 Monate altOktober 2007
Richys Adoptanten ließen ihn nach 6 Tagen töten - weil er einen geringen
Titerwert hatte, obwohl wir ihn sofort holen wollten. Richy war nicht krank - diese Menschen ist sind nicht nur böse sondern hysterisch, da sie uns auch noch beschimpften. Wir hatten nicht mal mehr Zeit ihn zu retten Der Mensch kann eine echte Bestie sein. Wir sind fassunglos.
Jerry
ca. 3 Monate altSeptember 2007
Was für eine schwere Entscheidung: den noch viel zu kleinen Welpen in Paks lass und damit dem Tod weihen oder mitnehmen und den Strapazen der Reise aussetzen, aber dafür einer Chance auf Überleben. Wir entschieden uns für das zweite und verloren Jerry dennoch.
Pünktchen
ca. 2 Jahre alt1. November 2007
Dackeline Pünktchen (Pillekuci) wurde mit aufgeplatztem Bauch von einem Tritt gefunden und bei der Untersuchung stellte man fest, dass die Maus fast blind ist. Eine aufopferungsvolle Pflegefamilie baute die ängstliche Maus monatelang auf und fand in einer super lieben Familie einen tollen Platz - Liebe auf den ersten Blick auf beiden Seiten. Pünktchen wurde von einem Raser überfahren, in einer Straße, wo es fast nie Autos gibt. Pünktchen hatte sich vorher losgerissen, weil sie sich von einem Motorenge räusch erschreckt hatte. Eine entsetzliche Geschichte, die uns alle schwer geschockt hat. Wir werden Deiner ewig gedenken!
Piki
ca. 4 Monate alt 2. November 2007 Piki ging es bereits am Tag der Befreiung superschlecht, er hatte Pavo. Unsere Partnerinnen nahmen ihn mit - so musste er nicht in diesem kalten dunklen Verließ Varpalota alleine sterben, sondern durfte in seinen letzten Stunden noch Wärme und Liebe erleben und war nicht mehr alleine. Wir möchten, dass der liebe Junge nicht vergessen wird und hoffen, dass er jetzt auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke glücklicht wird.
Zazanella ca. 6 Monate alt4. November 2007
Die kleine Maus durfte noch ein paar Tage nach ihrer Befreiung aus Varpalota ihr junges Welpen-Hundeleben genießen, dann hatte sie nicht mehr genug Kraft und der Pavovirus ließ sie zusammenbrechen. Krisztina wachte noch an ihrem Lager, um ihr beizustehen, so starb sie nicht alleine - aber wir können diese Ungerechtigkeit nicht verstehen, dass eine so liebe, süße Maus, ein so freundlichen positives Wesen überhaupt keine Chance vom Schicksal bekam. Da kann man schon mit mit dem Vertrauen in Gott hadern.
Jack ca. 12-14 Jahre alt10. November 2007
Jack war fast ein ganzes Jahr in der Tötungsstation von Ajka - er war dort seit 13.12.2006. Der Hundeopi wurde von uns gerettet - dabei stellte sich heraus, dass sehr krank ist, blind und taub. Seine Hinterbeine versagten und vor lauter Angst biss der arme Kerl alles. Jede Untersuchung war eine einzige Quälerei. So beschlossen wir ihn, um ihn zu röntgen und weiter zu untersuchen, in Narkose zu legen. Dort stellte man fest, das sein Rückkrat kaputt war und er wohl große Geschwüre in sich trägt, die auf Krebs hindeuten. Wir haben ihn nicht mehr aus der Narkose aufgeweckt, sehr, sehr schweren Herzens, um ihm weitere Qualen zu ersparen. Es ist schrecklich, einen Hund zu retten und dann diese Entscheidung treffen zu müssen. Doch hoffentlich hopst er jetzt glücklich auf der anderen Seite des Regenbogens.
Whity ca. 2 Jahre altNovember 2007
Der kleine Hundemann lief in einer Kaserne herum und wurde erst von Soldaten dort aufgenommen und gefüttert. Sie schnitten ihm seine Puliwolle ab und steckten ihn in dei Tötung von Jaszbereny - gerade als es bitter kalt wurde und die Grade unter Null gingen. Wir beschlossen ihn zu retten, doch ein paar Tage vor seiner Abreise in die Freiheit fand man ihn früh morgens tot in seinem Käfig. Meine Güte, was ist das Leben ungerecht. Wir möchten nicht, dass er vergessen wird und denken an ihn.
Amber ca. 2 Monate altNovember 2007
Amber war immer die kleinste des Wurfs und mit ihren Geschwistern in Ungarn auf der Straße im Alter von 4 Wochen gefunden und vorsichtig aufgepäppelt worden. So waren die lieben reisefertig und zogen in ihre Pflegestelle in Deutschland. Aber der Stress des Transportes und wohl auch der gesundheitliche Hintergrund war zu groß. Einen Virusinfekt schaffte die kleine Maus nicht mehr und schlief in der Klinik einfach ein. Kleine Amber, wir hätten Dir so sehr gewünscht, noch länger Dein Leben zu genießen. Wir hoffen, wir sehen uns am anderen Ende der Regenbogenbrücke wieder.
Burkus
ca. 2 Jahre alt Dezember 2007 Der kleine Hundemann hat so gewütet in seinem Käfig, als wir das letzte Mal dort waren, dass sich niemand sicher war, wie er draußen sein würde und so ließen wir ihn zurück - aber reservierten ihn, um ihn beim nächsten Mal mitzunehmen, denn er war noch nicht lange dort in der Tötung von Varpalota. Leider ist das keine Sicherheit und er mußte sterben, weil ein Tötungsleiter das so bestimmte und uns nicht mehr vorher informierte. Es gibt Momente im Leben, da weiß man nicht, ob man nur traurig oder auch wirklich wütend sein soll. Denn Burkus hatte eine Patin und wir wollten ihn ein paar Tage später abholen. Kleiner Mann, jetzt geht es Dir hoffentlich gut.
Franz ca. 10 Jahre altJanuar 2008
Der liebe Hundeopi durfte seine letzten Monate noch auf der Casa Animale verbringen, wo er noch Wärme und Geborgenheit hatte. Franz kam aus dem Tierheim Paks, wurde immer übersehen und war schon sehr schwach, als er nach Deutschland kam. Aber er lebt noch mal auf und fand sogar Kraft, sein Pflegefrauchen zu beschützen und einem Besucher-vermeindlichen Angreifer in den Po zu zwicken. Franz, wir haben sehr an Deinem Schicksal Anteil genommen und sind traurig, dass Dir nur noch soviel Zeit vergönnt war. Hoffentlich geht es Dir auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke besser.
Kuka
ca. 3-4 Jahre alt Januar 2008 Kuka starb in der Tötungsstation Varpalota - der riesige Bär verbrachte lange Zeit in diesem engen Käfig, er biß die Arbeiter dort - sein Todesurteil. Solche Fälle zeigen uns Tierschützern, wie schrecklich schwer unsere Entscheidungen für einen Hund und sie schicksalshaft diese automatisch gegen einen anderen Hund sind. Vielleicht wäre er gar nicht so böse gewesen - wir werden es nie erfahren und möchten auf diesem Weg seiner gedenken.
Mary
ca. 6 Wochen alt Februar 2008 Die sieben Geschwister wurden in einem Sack in einer bitterkalten Nacht und einem bitterkalten Sonntag vor der geschlossenen Tötungsstation Varpalota abgestellt . Dies wollten Spaziergänger der Tötungsleitung melden, denn deren Telefonnummer steht dort an der Türe, aber die ging nicht ans Telefon. An der Tür steht auch die Telefonnummer unserer Tierschutzpartnerin Ildiko, die sofort losfuhr, die Würmchen zu holen. 3 Geschwister haben es am gleichen Tag nicht mehr geschafft, die anderen 4 Geschwister doch. Wenn sie in der bakterien und virenverseuchten Station gelandet wären, hätte es keiner der 7 überlebt.....hier erinnern wir an diese drei süßen Racker.